Unser Fertigungsprogramm

Verbindungselemente, Sonderschrauben und Schrauben nach Zeichnung von M20 bis M160

Fragen Sie Ihren speziellen Bedarf an Befestigungselementen zwischen M 20 und M 160 nach Normen, Muster oder Zeichnungen bei uns an, zum Beispiel über das Kontaktformular. Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden unsere Antwort.

Alle Werkstoffe können auf Wunsch mit folgenden Abnahmezeugnissen belegt werden: WAZ / 2.1 / 2.2 / 3.1
oder mit TÜV-Belegung 3.2 (3.1.A / 3.1.C), außerdem nach Kundenspezifikation.

Material: kaltzäh

Definition nach DIN 17280: Als kaltzäh im Sinne dieser Norm gelten Stähle mit einem Mindestwert der Kerbschlagarbeit von 27 Joule an ISO-V-Proben in Quer- bzw. Tangentialrichtung bei einer Temperatur von -60 °C.

Eigenschaften: Tiefe Temperaturbereiche stellen besondere Anforderungen an die Zähigkeitseigenschaften von Schrauben- und Mutterwerkstoffen. Bei Stählen ist festzustellen, dass mit sinkenden Temperaturen ihr Festigkeits- und Streckgrenzenverhalten steigt, während die Kerbschlagzähigkeit abnimmt.

Sprödbruchgefahr: Um dies zu verhindern, besitzen kaltzähe Werkstoffe die Eigenschaft, auch in tiefen Temperaturbereichen eine auszureichende Duktilität (Zähigkeit) zu behalten. Ursächlich hier ist der zulegierte Nickelgehalt zwischen 1.5% und 5%. Die sich so bildende Mischkristallstruktur aus Nickel und Eisen besitzt eine hohe Tieftemperaturzähigeit

Material: nichtrostend

Definition nach DIN 17440: Als nichtrostend im Sinne dieser Norm gelten Stähle, die sich durch besondere Beständigkeit gegen chemisch angreifende Stoffe auszeichnen; Sie haben im allgemeinen einen Masseanteil Chrom von mindestens 12% und einen Masseanteil Kohlenstoff von höchstens 1,2%.

Eigenschaften: Im Lieferzustand ist die Beständigkeit gegen interkristalline Korrosion eine wichtige Eigenschaft nichtrostender Stähle. Anzumerken ist, dass die austenitischen Stähle der DIN 17440 aufgrund des hohen Nickelanteils gute Kaltzähigkeitseigenschaften aufweisen.

Material: warmfest

Definition nach DIN 17240: Als warmfest im Sinne dieser Norm gelten Stähle, die gute mechanische Eigenschaften unter langzeitiger Beanspruchung, unter anderem hohe Zeitdehngrenzen und Zeitstandfestigkeiten sowie einen guten Relaxationswiderstand bis zu Temperaturen von ca. 540 Grad Celsius aufweisen.

Material: hochwarmfest

Definition nach DIN 17240: Als hochwarmfest im Sinne dieser Norm gelten Stähle, die gute mechanische Eigenschaften unter langzeitiger Beanspruchung, unter anderem hohe Zeitdehngrenzen und Zeitstandfestigkeiten sowie einen guten Relaxationswiderstand bis zu Temperaturen von ca. 800 Grad Celsius aufweisen.

Eigenschaften: Hochwarme Stähle befördern die Eigenschaften der warmfesten Stähle nochmals in höhere Temperaturbereiche. Dazu ist ein Mindest-Cr-Anteil von 12% und anderer Legierungszusätze, wie Mo, V, N oder Nb notwendig. Hochwarmfeste Werkstoffe stellen daher besondere Anforderungen an die eingesetzten Herstellungs- und Bearbeitungsverfahren.

Andere Werkstoffe, Festigkeitsklassen oder Sondergüten (G, GA, VH, A2, A4, C1, C3) auf Anfrage möglich.